Erfolgreicher Atemschutzgeräteträger Lehrgang

Erfolgreich abgeschlossen haben diese Woche die Kameraden Timo Schmeiser und Sebastian Weber, aus der Feuerwehreinheit Einselthum und Marcus Braun, aus Weitersweiler, den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger. 

Die Kreisausbildung wurde am Standort der Stützpunktfeuerwehr Winnweiler angeboten, die praktischen Ausbildungsabschnitte wurden auf der Atemschutzübungsstrecke in Eisenberg absolviert.

(Foto v.l.n.r. Timo Schmeiser, Sebastian Weber, Marcus Braun)

Ausbildungstag der Ausrückegemeinschaft 2

Am vergangenen Samstag absolvierten die Feuerwehren der Ausrückegemeinschaft 2 der Verbandsgemeinde Göllheim einen gemeinsamen Ausbildungstag. Insgesamt 21 Einsatzkräfte aus den Ortswehren Dreisen, Standenbühl und Weitersweiler nahmen an der Übung teil.

Die Gruppe im Löscheinsatz

Hauptbestandteil der Ausbildung war die „Gruppe im Löscheinsatz“. Dabei wurden verschiedene Szenarien geschult und beübt, um die feuerwehrtechnischen Grundlagen zu festigen. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, dass jeder Teilnehmer im Bedarfsfall und entsprechend seiner Ausbildung jede Position innerhalb der Gruppe einnehmen kann. Vom Maschinisten bis zum Schlauchtrupp, vom Truppmann bis zum Truppführer.

Von dieser praxisnahen Wiederholung profitierten sowohl neue Kameradinnen und Kameraden, die grundlegende Abläufe festigten, als auch erfahrene Einsatzkräfte, die ihr Wissen auffrischen konnten. Anstatt spezielle Sonderszenarien zu trainieren, stand die Sicherheit in den Basis-Handgriffen im Vordergrund.

Ortsübergreifende Zusammenarbeit

Ein wesentlicher Aspekt der Ausbildung war die Zusammenarbeit über die eigenen Ortsgrenzen hinweg. Da die personelle Situation im Einsatzfall oft ein gemeinsames Agieren der Wehren erfordert, wurden die Übungstrupps bewusst aus Mitgliedern verschiedener Ortschaften zusammengestellt. Diese Durchmischung fördert die Abstimmung zwischen den Einheiten und sichert im Ernstfall reibungslose Abläufe.

Praktische Übungen und „der Wettkampf“

Nachdem am Vormittag der Löschangriff nach FWDV3 beübt wurde, folgte nach dem Mittagessen der Wettkampf. Hierbei wurden zwei Gruppen gebildet, deren Positionen (z. B. Angriffs- oder Wassertrupp) per Losverfahren bestimmt wurden.

Die Teams hatten zwei Aufgaben zu bewältigen:

  • Ein Löchangriff mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer.
  • Ein Löchangriff mit Wasserentnahme aus einem Oberflurhydranten.

Die benötigten Zeiten beider Übungen wurden addiert, um einen Tagessieger zu ermitteln. Angesichts des sonnigen Wetters endete der Tag für alle Teilnehmer mit einem Eis: Während das Gewinnerteam ein Milcheis erhielt, gab es für die zweite Gruppe „nur“ Wassereis. 😉

Die gemeinsame Ausbildung ist ein wichtiger Baustein für die Einsatzbereitschaft in einer Ausrückegemeinschaft und unterstreicht die Notwendigkeit der engen Kooperation zwischen den Ortswehren.

Wehrführerdienstbesprechung

In der Frühjahresdienstbesprechung der Wehrführer und Funktionsträger unserer Feuerwehr, konnten auch wieder Verpflichtungen, Bestellungen und Ernennungen vorgenommen werden. 

Die Dienstbesprechungen dienen in erster Linie der Bekanntgabe, aktueller Informationen und dem gemeinsamen Austausch zwischen Verbandsgemeindeverwaltung, Wehrleitung,  Wehrführern, sowie den Funktionsträgern aller Fachbereiche. Umso schöner, wenn die Veranstaltung durch ein kleines Rahmenprogramm abgerundet wird.

Verpflichtet für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Noah Bürcky, David Gabrisch, Jonas Molter, Kathrin Molter, Nelia Schneider und Anne Dilg. Alle werden nun die Feuerwehreinheiten ihrer Ortsgemeinde aktiv unterstützen.

Neben den Verpflichtungen konnte auch Jan Gaß (Feuerwehreinheit Standenbühl) zum stellvertretenden Leiter Atemschutz der Verbandsgemeinde Göllheim bestellt werden. Er wird gemeinsam mit Michael Strack (Feuerwehreinheit Albisheim) nun alles rund um das Thema Atemschutz und unsere Atemschutzgeräteträger verantworten. 

Nach Abschluss der erforderlichen Ausbildungen, wurde Andreas Pohlmann zum Gruppenführer bestellt und zum Wehrführer der Feuerwehreinheit Standenbühl ernannt. 

Die Wahl zum Wehrführer fand bereits 2024 statt, da zu dieser Zeit die erforderliche Ausbildung noch nicht vollständig abgeschlossen war, erfolgte hier nur die kommissarische Übernahme der Funktion.

Fahrzeugsegnung – Feuerwehreinheit Dreisen

Eine etwas andere Indienststellung von Einsatzfahrzeugen fand in der vergangenen Woche bei der Feuerwehreinheit Dreisen statt. Das seit vielen Jahren in Dreisen stationierte Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W), wurde durch ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) und einen Mannschaftstransportwagen (MTW) abgelöst. In einem ökumenischen Gottesdienst wurden erstmals in der Verbandsgemeinde Göllheim Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Segen in Dienst gestellt.

Begleitet von Grußworten durch die Wehrführung, um Christopher Molter und Thorsten Kaufhold, sowie der Ortsbürgermeisterin Kathrin Molter, wurden Mannschaft und Gerät sowohl durch die protestantische und katholische Kirche gesegnet.

Wehrführerwahl in Lautersheim

Im April 2026 konnte die Wahl einer neuen Wehrführung der Feuerwehreinheit Lautersheim erfolgen. Nach dem in den vergangenen Jahren die Personalstärke stets rückläufig gewesen ist und die lautersheimer Feuerwehreinheit kurz vor der Schließung stand, konnte diese dank des Engagements und der Bereitschaft neuer und begeisterter Frauen und Männer der Ortsgemeinde verhindert werden.

So formte sich im Verlauf der vergangenen Monate eine „neue“ Mannschaft. Hier galt es nun, wie auch in allen anderen Feuerwehreinheiten, eine Wehrführung zu wählen. Bürgermeister Steffen Antweiler, wie auch Ortsbürgermeister Thomas Mattern dankten der neuen Mannschaft für den Dienst an der Allgemeinheit.

Zum Wehrführer wurde Udo Krauß gewählt. Udo der bereits in der Vergangenheit die Ausbildung zum Gruppenführer absolviert hat, konnte am Wahlabend bereits zum Wehrführer ernannt werden. Philipp Freiberger der zum stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde, wird nach der bereits erfolgreich abgeschlossenen Truppmann-Ausbildung im vergangenen Jahr, die Lehrgänge zum Truppführer und Gruppenführer beim Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz besuchen.

Erfreulicherweise konnten in Verbindung mit der Wahlveranstaltung auch weitere Kameraden für den Feuerwehrdienst verpflichtet werden. Der Feuerwehreinheit Lautersheim gehören nun auch offiziell an: Liam Haag, Hubert Haag, Roman Hochstetter und Michael Schwind.

Jugendfeuerwehr Weitersweiler sammelt Müll an Feldwegen

Die Jugendfeuerwehr Weitersweiler hat am letzten Samstag eine Umweltaktion durchgeführt. Ziel war es, die Feldwege rund um die Gemeinde abzufahren und von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.

Die Jugendlichen kontrollierten die Wege und sammelten dabei ein, was dort am Rand liegen geblieben war. Während zu Beginn der Aktion noch relativ wenig Müll zu finden war, stieß die Gruppe im weiteren Verlauf vor allem in Gebüschen auf größere Mengen. Allein dort konnten etwa 50 bis 60 Flaschen sowie Ölkanister und alte Reifen geborgen werden.

Ein besonders großer Reifenhaufen wurde ebenfalls entdeckt. Da dieser für den eigenen Abtransport zu groß war, wird der Fund nun dem Landkreis gemeldet, damit dieser die ordnungsgemäße Entsorgung übernehmen kann.

Die Kinder zeigten sich überrascht darüber, wie viel Müll am Ende doch zusammenkam – insbesondere die hohe Anzahl an weggeworfenen Zigarettenschachteln war auffällig. Dank des Einsatzes der Jugendfeuerwehr sind die Wege rund um Weitersweiler nun wieder ein Stück sauberer.

Felix Kasch – neuer Maschinist der Feuerwehreinheit Biedesheim

Die Feuerwehreinheit in Biedesheim kann sich über einen weiteren ausgebildeten Maschinisten freuen! An den vergangenen drei Wochenende hat unser Kamerad Felix Kasch an der, in Winnweiler durchgeführten, Kreisausbildung teilgenommen.

Im Maschinistenlehrgang geht es rund um das Thema Technik. Die Bedienung der Tragkraftspritze, die Handhabung der Notstromgeneratoren, aber auch das Führen von Einsatzfahrzeugen standen auf dem Stundenplan.

Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Prüfungsteile konnten die Teilnehmer aus dem gesamten Donnersbergkreis ihre Urkunde in Empfang nehmen.

Landesweiter Warntag 2026 – Rheinland-Pfalz

Am 12. März 2026 findet des landesweite Wantag in Rheinland-Pfalz statt. Angelehnt an den Ablauf des Bundesweiten Warntages erfolgt die Probewarnung am Landesweiten Warntag RLP jedoch gegen 10:00 Uhr und die Entwarnung gegen 10:45 Uhr. Über verschiedenste Wege erfolgt gier die Warnung der Bevölkerung, unter anderem die bekannten Warn-Apps NINA und Katwarn, aber auch Cell Broadcast.

Warn-Apps

NINA

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen, wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Seit Juli 2025 erhalten Sie in einem neuen Warnbereich Warnmeldungen der Polizei für besondere polizeiliche Lagen, wie beispielsweise die Androhung von Gewalttaten, wie Bombendrohung oder die Warnung vor gefährlichen Straftätern, nach denen öffentlich gefahndet wird. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Abonnieren Sie Gebiete und Orte, für die Sie gewarnt werden möchten: Landkreise, Gemeinden oder Umkreise von einem oder neun Quadratkilometer um einen frei wählbaren Ort sind möglich.

Sonst erhalten Sie keine Warnung der Warn-App NINA auf Ihr Smartphone. Am besten abonnieren Sie zum Beispiel den Wohnort und den Ort Ihres Arbeits- oder Ausbildungsplatzes.

Quelle und weitere Informationen: BBK

KATWARN

Ob Brände, schwere Unwetter oder unerwartete Gefahrensituationen – damit wir von Katastrophen möglichst verschont bleiben, gibt es das Warnsystem KATWARN.

KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen. Über Inhalt, Zeitpunkt und Umfang entscheiden allein autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen.

Das alles kann KATWARN:

  • Ortsbezogene Warnungen
  • Themen- bzw. Anlassbezogene Warnungen
  • Anlassbezogene Warnungen
  • Flächenbasierte Warnungen
  • Deutschlandweite Warnübersicht
  • Weiterleiten und Teilen von Warnungen
  • Persönlicher Testalarm

KATWARN wurde entwickelt vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer.

Quelle und weitere Informationen: KATWARN

Feuerwehrhäuser mit Notstromaggregaten ausgestattet

In den vergangenen Wochen konnten die Feuerwehrgerätehäuser in der Verbandsgemeinde Göllheim technisch ertüchtig werden. Da die Standorte unserer Feuerwehren, insbesondere beim Stromausfall, als Anlaufstelle für die Bevölkerung zur Verfügung stehen, wurde hier die technische Ausstattung, neben derer die die Einsatzfahrzeuge beinhaltet, erweitert.

An den Feuerwehrstandorten steht nun ein eigener Stromerzeuger samt Zubehör zur Verfügung!

Technische Defekte oder Unwetter Ereignisse sorgten in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder für glücklicherweise nur kurzzeitige, aber auch oft flächendeckende Stromausfälle. Mit der Erweiterung der Ausstattung kann hier ein weiteres Stück Sicherheit gewährleistet werden.