Feuerwehrabend 2026 der Verbandsgemeinde Göllheim: Dank, Anerkennung und gelebte Kameradschaft

Im Zeichen des Dankes, der Anerkennung und der Kameradschaft stand der Feuerwehrabend 2026 der Verbandsgemeinde Göllheim, der am 24. Oktober 2026 in Rüssingen stattfand. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und ihren Einsatz zum Schutz der Bevölkerung zu danken. Ausgerichtet wurde der Abend von der Feuerwehreinheit Ottersheim

Der Feuerwehrabend ist ein fester Bestandteil der Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrangehörigen. Sie stehen bereit, wenn andere Hilfe benötigen, investieren ihre Freizeit in Ausbildung und Übungen und übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit und verdient besondere Anerkennung.

Dank und Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz

Zum Programm des Abends gehörten die Grußworte von Verbandbürgermeister Antweiler, Landrat, Guth, dem Ortsbürgermeister von Ottersheim, Kragl, dem stellv. BKI Füllert, sowie Wehrleiter Specht. Sie würdigten die Bedeutung der Feuerwehr für die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinden und dankten den aktiven Feuerwehrangehörigen für ihre Einsatzbereitschaft, ihre Verlässlichkeit und ihren Zusammenhalt.

Neben den Grußworten standen insbesondere die Ehrungen langjähriger Feuerwehrangehöriger sowie Beförderungen und Bestellungen im Mittelpunkt. Damit wurde nicht nur die geleistete Arbeit gewürdigt, sondern auch die Verantwortung hervorgehoben, die mit den verschiedenen Dienstgraden und Führungsfunktionen innerhalb der Feuerwehr verbunden ist.

Ehrungen für langjährige Verdienste

Ein besonderer Programmpunkt waren die Verleihungen des Feuerwehr-Ehrenzeichens in Bronze, Silber und Gold. Mit diesen Auszeichnungen werden langjährige Verdienste und das kontinuierliche Engagement im Feuerwehrdienst gewürdigt.

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze (15-jährige Pflichtreue) wurden ausgezeichnet:

  • Landowski Benedikt (stellv. Wehrführer – Feuerwehreinheit Immesheim)

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25-jährige Pflichtreue)wurden ausgezeichnet:

  • Zick Terry (Feuerwehreinheit Bubenheim)
  • Krauß Udo (Wehrführer – Feuerwehreinheit Lautersheim)
  • Burgey Andreas (Wehrführer – Feuerwehreinheit Weitersweiler)
  • Burgey Daniel (Feuerwehreinheit Weitersweiler)

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold (35-jährige Pflichtreue) wurden ausgezeichnet:

  • Karp Frank (Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Köhler Jahn (Feuerwehreinheit Einselthum)
  • Forler Wicko (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Dinges Ralf (Feuerwehreinheit Immesheim)
  • Zepp Wolfgang (Feuerwehreinheit Standenbühl)
  • Kuntz Marcus (Wehrführer – Feuerwehreinheit Zellertal)

Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold (45-jährige Pflichtreue) wurden ausgezeichnet:

  • Klag Lothar (Feuerwehreinheit Immesheim)

Die Ehrungen stehen stellvertretend für viele Jahre ehrenamtlichen Einsatzes, zahlreiche Stunden der Ausbildung und Übungen sowie die Bereitschaft, auch unter schwierigen Bedingungen Verantwortung zu übernehmen.

Beförderungen und Bestellungen

Ein weiterer Höhepunkt des Feuerwehrabends waren die Beförderungen verdienter Feuerwehrangehöriger. Die Beförderungen würdigen die persönliche Entwicklung, die erworbenen Kenntnisse und die Bereitschaft, sich innerhalb der Feuerwehr neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Zu Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern wurden befördert:

  • Hauser Stefanie (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Helm Anton (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Karp Jöran (Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Kohl Sebastian (Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Kroneis Nils (Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Fischer Michaela (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Hartelt Florian (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Steingaß Alina (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Siwzow Alexander (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Jooß Davis (Feuerwehreinheit Lautersheim)
  • Bregulla Leandra (Feuerwehreinheit Rüssingen)
  • Graham Sven (Feuerwehreinheit Rüssingen)
  • Göbel Jasmin (Feuerwehreinheit Weitersweiler)
  • Krauß Hannes (Feuerwehreinheit Weitersweiler)
  • Krauß Julia (Feuerwehreinheit Weitersweiler)
  • Würz Andre (Feuerwehreinheit Weitersweiler)

Zu Oberfeuerwehrmännern wurden befördert:

  • Kasch Felix (Feuerwehreinheit Biedesheim)
  • Feist Markus (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Schwan Gabriel (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Kesberger Luca (Feuerwehreinheit Standenbühl)
  • Scheu Armin (Feuerwehreinheit Standenbühl)
  • Göbel Manuel (Feuerwehreinheit Weitersweiler)

Zu Hauptfeuerwehrfrauen und Hauptfeuerwehrmännern wurden befördert:

  • Ochsner Daniel (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Schmid Fabian (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Ditrich Franziska (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Greß Lisa (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Hutter Hannah (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Ultes Nina (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Braun Marcus (Feuerwehreinheit Weitersweiler)
  • Herber-Braun Elke (Feuerwehreinheit Weitersweiler)

Zum Löschmeister wurde befördert:

  • Bendinger Albert (Feuerwehreinheit Lautersheim)

Zu Oberlöschmeisterinnen und Oberlöschmeistern wurden befördert:

  • Beck Andreas (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Bayer Regine (Feuerwehreinheit Rüssingen)
  • Löwenhaupt Jens (Feuerwehreinheit Zellertal)

Zum Hauptlöschmeister wurde befördert:

  • Pohlmann Georg (Feuerwehreinheit Standenbühl)

Zu Brandmeistern wurden befördert und als Gruppenführer bestellt:

  • Schmid André (Feuerwehreinheit Albisheim)
  • Schlipp Jens (Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Webel Falk (Feuerwehreinheit Göllheim)
  • Pohlmann Andreas (Wehrführer – Feuerwehreinheit Standenbühl)

Zu Oberbrandmeistern wurden befördert und als Zugführer bestellt:

  • Molter Christopher (Wehrführer – Feuerwehreinheit Dreisen)
  • Kuntz David (stellv. Wehrführer – Feuerwehreinheit Zellertal)

Mit den Bestellungen zum Gruppenführer beziehungsweise Zugführer werden die betreffenden Feuerwehrangehörigen mit wichtigen Führungsaufgaben betraut. Sie tragen künftig Verantwortung für die Führung von Einsatzkräften und die Koordination von Maßnahmen im Einsatz. Diese Funktionen erfordern neben fachlicher Qualifikation auch Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit und Teamgeist.

Fachabteilungen stärken die Einsatzfähigkeit

In seinem Beitrag ging Wehrleiter Specht auch auf die personelle Situation der Fachabteilungen ein. Diese ergänzen die Arbeit der örtlichen Feuerwehreinheiten und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung besonderer Einsatzlagen. Zu ihnen zählen unter anderem die Führungsunterstützung, die Waldbrandeinheit und die Absturzsicherungsgruppe.

Um diese wichtigen Aufgaben auch künftig zuverlässig erfüllen zu können, werden weitere engagierte Kameradinnen und Kameraden gesucht. Die Mitarbeit in einer Fachabteilung bietet die Möglichkeit, sich zusätzlich zu spezialisieren, besondere Fähigkeiten einzubringen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr über die Grenzen der eigenen Einheit hinaus zu stärken.

Der Wehrleiter warb deshalb dafür, sich mit den verschiedenen Fachabteilungen auseinanderzusetzen und sich aktiv einzubringen. Eine ausreichende personelle Ausstattung ist entscheidend, damit die spezialisierten Einheiten ihre Aufgaben auch in Zukunft erfüllen können.

Neben den offiziellen Programmpunkten kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Essen und anschließenden Beisammensein bot sich den Feuerwehrangehörigen Gelegenheit zu guten Gesprächen, zum Erfahrungsaustausch und zum persönlichen Kennenlernen.

Gerade der Austausch über die Grenzen der eigenen Ortsgemeinde und Feuerwehreinheit hinweg stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert die Zusammenarbeit. Denn auch wenn die Feuerwehrangehörigen in unterschiedlichen Einheiten tätig sind, verbindet sie ein gemeinsames Ziel: Menschen in Not zu helfen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Die Verbandsgemeinde Göllheim nutzte den Feuerwehrabend 2026 somit, um den Einsatzkräften Anerkennung für ihre geleistete Arbeit auszusprechen, besondere Verdienste zu würdigen und den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr zu stärken. Der Abend machte deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement jeder einzelnen Kameradin und jedes einzelnen Kameraden für eine leistungsfähige Feuerwehr ist.

Ein besonderer Dank galt der ausrichtenden Feuerwehreinheit Ottersheim, die den Rahmen für die Veranstaltung geschaffen hatte.

Hitzewelle fordert Feuerwehren der VG Göllheim

Vom Waldbrand in Cochem-Zell bis zu Vegetationsbränden vor der eigenen Haustür – Ehrenamtliche Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Die vergangenen zwei Wochen haben die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Göllheim und darüber hinaus deutlich gefordert. Die anhaltende Hitze, hohe Temperaturen und ausgetrocknete Vegetation sorgten für eine Vielzahl von Brandeinsätzen in der Region. Gleichzeitig waren Einsatzkräfte aus der VG Göllheim überörtlich gefordert und unterstützten Feuerwehren im gesamten Donnersbergkreis sowie bei größeren Schadenslagen in Rheinland-Pfalz.

Besonders deutlich wurde die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr beim überörtlichen Einsatz des TLF 3000 (RLP) im Landkreis Cochem-Zell. Das Tanklöschfahrzeug wurde im Rahmen der überörtlichen Hilfe bei den dortigen Waldbränden eingesetzt. Die Einsatzkräfte mussten sich dabei auf schwierige Bedingungen einstellen, hohe Temperaturen, trockene Vegetation und teilweise unwegsames Gelände stellen bei Waldbränden besondere Anforderungen an Mensch und Technik.

Der Einsatz im Landkreis Cochem-Zell steht dabei stellvertretend für eine Entwicklung, die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz zunehmend beschäftigt. Nach Angaben des Innenministeriums gab es allein zwischen dem 30. Juni und dem 17. August 2026 insgesamt 41 einsatzbezogene Lagemeldungen des Landes im Zusammenhang mit Wald-, Flächen- und Vegetationsbränden. Die Einsatzlagen waren dabei teilweise großflächig und dynamisch.

Viele Einsätze in der eigenen Region

Auch die Feuerwehren rund um Göllheim blieben von der außergewöhnlichen Trockenheit nicht verschont. In den vergangenen Wochen kam es zu zahlreichen Vegetationsbränden im Donnersbergkreis und den angrenzenden Bereichen. Einsatzkräfte aus der VG Göllheim unterstützten dabei unter anderem bei Bränden in der VG Winnweiler, Kirchheimbolanden, Leininger Land und im eigenen Verbandsgemeindegebiet.

Die Einsatzübersicht der Feuerwehr VG Göllheim zeigt eindrucksvoll, wie häufig die Einheiten in dieser Zeit zu Vegetations- und Brandeinsätzen alarmiert wurden. Neben Einsätzen auf der BAB 63 und im Bereich Winnweiler waren unter anderem auch Einsatzstellen in Steinbach, Orbis, Börrstadt, Kirchheimbolanden und Quirnheim zu bewältigen.

Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt, wie schnell sich Vegetationsbrände bei diesen Wetterbedingungen entwickeln können. Eine scheinbar kleine Rauchentwicklung kann innerhalb kurzer Zeit zu einer größeren Einsatzlage führen. Trockene Wiesen, Böschungen, Felder und Waldbereiche bieten dem Feuer ausreichend Nahrung, während Wind und hohe Temperaturen die Ausbreitung zusätzlich begünstigen.

Neben den Vegetationsbränden mussten die Feuerwehren weitere Einsatzlagen bewältigen. Dazu gehörten unter anderem ein Pkw-Brand auf der BAB 63 im Bereich der Baustelle Richtung Kaiserslautern, bei dem aufgrund der besonderen Verkehrssituation zusätzliche Herausforderungen bestanden, sowie ein gemeldeter Dachstuhlbrand.

Auch technische Hilfeleistungen und Einsätze aufgrund von Störungen der Infrastruktur gehörten zum Einsatzgeschehen. Mehrere Stromausfälle und ein Kommunikationsausfall im Ortsgebiet von Göllheim beschäftigte die Einsatzkräfte. Gerade solche Lagen zeigen, dass Feuerwehrarbeit längst nicht nur aus Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung besteht. Bei einem Ausfall der regulären Kommunikationswege kommt der Feuerwehr als Anlaufstelle für die Bevölkerung und als Bestandteil der kommunalen Gefahrenabwehr eine besondere Bedeutung zu.

Besonders bemerkbar machte sich die Wetterlage auch in Rüssingen. Ein Blitzeinschlag sorgte dort zeitweise für einen Ausfall von Stromversorgung und Kommunikation. Für die Bevölkerung bedeutete dies eine erhebliche Einschränkung, während gleichzeitig die Feuerwehr gefordert war, die Situation zu erkunden und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

Solche Ereignisse zeigen, wie unterschiedlich sich die Folgen extremer Wetterlagen darstellen können. Während auf der einen Seite die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden steigt, können Gewitter auf der anderen Seite innerhalb weniger Sekunden technische Infrastrukturen beeinträchtigen und neue Einsatzlagen schaffen.

Überörtliche Hilfe funktioniert – weil Menschen bereitstehen

Dass auch bei größeren Schadenslagen schnell Unterstützung zur Verfügung steht, ist keine Selbstverständlichkeit. Hinter jedem Einsatzfahrzeug stehen ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die ihre Freizeit, ihre Arbeitskraft und nicht selten viele Stunden Schlaf für den Schutz der Bevölkerung einsetzen.

Die vergangenen zwei Wochen haben dies besonders deutlich gemacht. Während das TLF 3000 (RLP) im Landkreis Cochem-Zell bei einem Waldbrand eingesetzt wurde, rückten die Einheiten der VG Göllheim gleichzeitig zu Einsätzen in der eigenen Verbandsgemeinde und im Donnersbergkreis aus. Die Feuerwehr musste dabei immer wieder zwischen verschiedenen Einsatzarten wechseln – vom Vegetationsbrand über den Fahrzeugbrand bis hin zu technischen Hilfeleistungen und Störungen der Infrastruktur.

Diese überörtliche Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Auch bei früheren größeren Brandlagen waren Kräfte aus der VG Göllheim gemeinsam mit anderen Feuerwehren des Donnersbergkreises im Rahmen der überörtlichen Hilfe im Einsatz.

Die Bilanz der vergangenen Hitzewelle macht damit zweierlei deutlich. Die Anforderungen an die Feuerwehren steigen und gleichzeitig funktioniert die Zusammenarbeit über Gemeinde und Kreisgrenzen hinweg.

Ein besonderer Dank gilt deshalb allen Feuerwehrangehörigen, die in den vergangenen Wochen bei teilweise extremen Temperaturen zahlreiche Stunden im Einsatz waren und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung geleistet haben.

Hohe Temperaturen und anhaltende Trockenheit: Die Feuerwehr der VG Göllheim ruft zu besonderer Vorsicht auf

Für die kommenden Tage werden erneut sehr hohe Temperaturen erwartet. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer anhaltenden Hitzebelastung. Gleichzeitig herrscht aufgrund der trockenen Witterung ein sehr hohes Risiko für Vegetationsbrände. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Göllheim appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, umsichtig zu handeln und auf mögliche Gefahren zu achten.

Die ausbleibenden Niederschläge und die hohen Temperaturen haben Wiesen, Felder und Waldflächen stark ausgetrocknet. Bereits kleinste Zündquellen – beispielsweise achtlos weggeworfene Zigaretten, Funken oder offenes Feuer – können ausreichen, um einen Flächen- oder Waldbrand auszulösen. Solche Brände entwickeln sich bei den aktuellen Wetterbedingungen häufig innerhalb weniger Minuten und breiten sich mitunter rasch aus.

Die Feuerwehr bittet deshalb eindringlich darum, auf offenes Feuer in der Natur zu verzichten, ausschließlich an dafür freigegebenen Plätzen zu grillen, keine glimmenden Gegenstände achtlos zu entsorgen und Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder Stoppelfeldern abzustellen. Ebenso wichtig ist es, Waldwege und Zufahrten jederzeit für Einsatzfahrzeuge freizuhalten.

Neben der erhöhten Brandgefahr stellt die anhaltende Hitze auch eine erhebliche Belastung für die Gesundheit dar. Besonders ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Personen mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Ausreichendes Trinken, das Meiden der direkten Mittagssonne und regelmäßige Aufenthalte an kühlen Orten können helfen, hitzebedingte Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Die Feuerwehr bittet zudem darum, auf Mitmenschen zu achten – insbesondere auf alleinlebende oder hilfsbedürftige Personen. Oft genügt ein kurzer Besuch oder ein Anruf, um sicherzustellen, dass es ihnen gut geht.

„Gerade in Zeiten extremer Hitze kommt es auf Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme an. Jeder kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, Brände zu verhindern und Menschen zu schützen“.

Sollten Sie Rauch, Flammen oder eine ungewöhnliche Rauchentwicklung feststellen, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den Notruf 112. Gleiches gilt, wenn eine Person Anzeichen eines medizinischen Notfalls infolge der Hitze zeigt, beispielsweise Bewusstseinsstörungen, starke Kreislaufprobleme oder Symptome eines Hitzschlags. Eine frühzeitige Alarmierung ermöglicht schnelle Hilfe und kann entscheidend dazu beitragen, Menschenleben zu retten und größere Schäden zu verhindern.

Die Feuerwehr wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Sommerzeit und bedankt sich für verantwortungsvolles Handeln. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Brände zu vermeiden, Leben zu schützen und die Auswirkungen der aktuellen Hitzelage so gering wie möglich zu halten.

Erfolgreiche Truppführerausbildung abgeschlossen

Die Feuerwehreinheit Zellertal freut sich über zwei weitere erfolgreich ausgebildete Truppführerinnen: Petra Kuntz und Svenja Kuntz haben den Truppführerlehrgang mit Erfolg abgeschlossen.

Der Lehrgang umfasst mindestens 35 Unterrichtsstunden und baut auf der Grundausbildung (Truppmann Teil ein und zwei) sowie weiteren feuerwehrtechnischen Lehrgängen auf. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu zu befähigen, einen Trupp innerhalb einer Gruppe oder Staffel eigenverantwortlich nach Auftrag zu führen. Zu den Ausbildungsinhalten gehören unter anderem Rechtsgrundlagen, Einsatzlehre, Gefahren an Einsatzstellen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Feuerwehrtechnik sowie praktische Einsatzübungen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss haben Petra und Svenja Kuntz einen Meilenstein in ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

2. Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Göllheim

Vom 14. bis 17. Mai fand auf dem Gelände des Sportplatzes in Dreisen das zweite gemeinsame Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Göllheim statt.

Mit dabei waren die Jugendfeuerwehren aus Göllheim, Dreisen, Zellertal, Albisheim und Weitersweiler sowie die Kinderfeuerwehr Zellertal. Insgesamt nahmen 72 Kinder und Jugendliche an dem viertägigen Zeltlager teil.

Auch wenn sich das Wetter teilweise etwas durchwachsen zeigte, tat dies der guten Stimmung im Camp keinen Abbruch. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben verschiedenen Spielen konnten eigene Fahnen bemalt und zahlreiche Workshops besucht werden, bei denen die Kinder und Jugendlichen kreativ werden und Neues ausprobieren konnten.

Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Nachtwanderung nach Weitersweiler, die zum dortigen Spielplatz führte. Außerdem war das Jugendrotkreuz zu Gast und vermittelte den Kindern und Jugendlichen auf anschauliche Weise wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe.

Für zusätzliche Abwechslung sorgten eine Hüpfburg sowie ein gemütlicher Kinoabend. Jeden Abend kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am traditionellen Lagerfeuer zusammen und ließen den Tag in gemeinsamer Runde ausklingen.

Für die Verpflegung während des gesamten Zeltlagers sorgte ein fünfköpfiges Küchenteam. Darüber hinaus waren während der vier Tage zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Betreuung der Kinder und Jugendlichen, begleiteten die Programmpunkte und sorgten gemeinsam für einen sicheren und reibungslosen Ablauf.

Das zweite Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Göllheim bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele gemeinsame Erlebnisse und stärkte den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Jugend- und Kinderfeuerwehren. Trotz des wechselhaften Wetters werden die abwechslungsreichen Tage in Dreisen sicherlich allen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Feuerwehr VG Göllheim meistert den SkyRun Messeturm Frankfurt 2026

Sechs Feuerwehrangehörige der Verbandsgemeinde Göllheim stellten sich am Sonntag, 7. Juni 2026, einer ganz besonderen Herausforderung: dem SkyRun Messeturm Frankfurt.

Der traditionsreiche Treppenlauf führte die Teilnehmer über 1.200 Treppenstufen und 213 Höhenmeter bis ins Ziel im 61. Stock des Frankfurter MesseTurms. Neben verschiedenen Wertungsklassen wie dem MesseTurm Sprint, dem MultiClimber oder dem Corporate-Team-Cup zählt insbesondere der FireFighter’s Cup zu den anspruchsvollsten Wettbewerben des Tages.

Mit gleich zwei Teams war die Feuerwehr VG Göllheim in der Kategorie FireFighter’s Cup ELITE vertreten. In dieser Wertung absolvieren die Teilnehmer die gesamte Strecke in vollständiger persönlicher Schutzausrüstung inklusive Feuerwehrhelm, Schutzkleidung, Atemschutzgerät und Atemschutzmaske. Die Atemschutzgeräte waren während des gesamten Laufs angeschlossen, sodass jedem Teilnehmer maximal 300 Bar Atemluft zur Verfügung standen.

Für die Feuerwehr VG Göllheim gingen folgende Teilnehmer an den Start:

Team Feuerwehr VG Göllheim 1

  • Jan Hertzler (Feuerwehr Dreisen)
  • Alexander Siwzow (Feuerwehr Göllheim)
  • Jan Gaß (Feuerwehr Standenbühl)

Team Feuerwehr VG Göllheim 2

  • Manuel Göbel (Feuerwehr Weitersweiler)
  • Pascal Göbel (Feuerwehr Weitersweiler)
  • Julia Krauß (Feuerwehr Weitersweiler)

Bereits seit Anfang des Jahres bereiteten sich die sechs Feuerwehrangehörigen intensiv auf den Wettkampf vor. Neben regelmäßigem Ausdauertraining standen zahlreiche Treppenläufe und Trainingseinheiten an unterschiedlichen Strecken auf dem Programm.

Am Sonntagmorgen machten sich die Teilnehmer gemeinsam mit mehreren Unterstützern aus den eigenen Feuerwehren auf den Weg nach Frankfurt. Gegen 10 Uhr startete die Reise mit zwei Feuerwehrfahrzeugen in Richtung Mainmetropole. Vor Ort sorgten zahlreiche mitgereiste Fans für zusätzliche Motivation und feuerten ihre Kameraden und Kameradin entlang der Strecke an.

Insgesamt gingen im FireFighter’s Cup ELITE rund 420 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Die Begleitpersonen konnten den Wettkampf von außen verfolgen und über Großbildleinwände sowohl den Zwischenstand auf der 29. Etage als auch den Zieleinlauf im 61. Stock live miterleben.

Die sechs Starter der Feuerwehr VG Göllheim erreichten das Ziel mit Laufzeiten zwischen 18 Minuten 27 Sekunden und 26 Minuten 30 Sekunden. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg wurden die Teilnehmer im Zielbereich mit einer Medaille und Erfrischungen empfangen. Hoch über den Dächern Frankfurts bot sich zudem die Gelegenheit, kurz durchzuatmen und die beeindruckende Aussicht auf die Skyline der Stadt zu genießen.

Auch wenn die Spitzenplätze in diesem Jahr anderen Athleten vorbehalten waren, stand für die Feuerwehrangehörigen vor allem das erfolgreiche Bewältigen der außergewöhnlichen Herausforderung im Vordergrund. Dieses Ziel wurde von allen sechs Teilnehmern erreicht.

Der SkyRun Messeturm Frankfurt 2026 wird den Teilnehmern und ihren Unterstützern noch lange in Erinnerung bleiben. Nach dem Wettkampf waren zwar alle erschöpft, gleichzeitig aber auch stolz auf ihre persönliche Leistung und den gemeinsamen Teamerfolg. Die Teilnahme zeigte einmal mehr, wie wichtig Fitness, Durchhaltevermögen und Teamgeist für den Feuerwehrdienst sind – Eigenschaften, die die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Göllheim täglich unter Beweis stellen.

Ein besonderer Dank gilt Jan Gaß, der die Teilnahme am SkyRun Messeturm Frankfurt für das Team der VG Göllheim federführend geplant und organisiert hat.

Gefahrstoffzug Donnersbergkreis übt radiologische Kontamination am Freizeitgelände Einselthum

Am 30. Mai fand am Freizeitgelände in Einselthum eine Übung des Gefahrstoffzugs Donnersbergkreis statt. 

Insgesamt waren 45 Feuerwehrangehörige an der Übung beteiligt. Der Gefahrstoffzug des Donnersbergkreises setzt sich aus den Teileinheiten Rockenhausen, Kirchheimbolanden, Alsenz, Gonbach, Eisenberg und Zellertal zusammen. 

Im Mittelpunkt der Übung stand ein anspruchsvolles Szenario mit einer angenommenen radioaktiven Kontamination durch einen pulverförmigen Stoff.

Die Übungslage sah vor, dass in einer Grillhütte in einem illegalen Labor von Jugendlichen ein unbekanntes Pulver freigesetzt wurde. 

Die jugendlichen Darsteller wurden dabei verletzt. Zwei flüchteten über eine angrenzende Wiese, einer blieb verletzt in dem Labor zurück.

Ziel der Übung war es, das taktische Vorgehen bei einer möglichen Kontaminationslage, die Raumordnung, das Messen, die Menschenrettung sowie die Dekontamination unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. 

Besonders im Fokus stand die enge Zusammenarbeit der einzelnen Teileinheiten des Gefahrstoffzugs.

Während der Gefahrstoffzugführer die Einsatzabschnitte strukturierte, übernahmen die Teileinheit Messen die Erkundung und Eingrenzung der angenommenen Kontamination. 

Dabei mussten Messungen mit speziellen Messgeräten festgelegt werden um eine mögliche Kontaminationsverschleppung zu erkennen und den Absperrbereich festzulegen.

Parallel dazu bereiteten weitere Kräfte die Menschenrettung unter Atemschutz vor und achteten darauf, eine weitere Ausbreitung des Stoffes zu vermeiden.

Alle beteiligten arbeiteten dabei Hand in Hand zusammen. Nur durch das abgestimmte Zusammenwirken konnte dieses anspruchsvolle Übungszenario abgearbeitet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau eines Kontaminationsnachweisplatzes mit klarer Schwarz-Weiß-Trennung, welcher den Ein- und Ausgang zum Gefahrenbereich darstellte.

Dort wurden die Kräfte kontrolliert, gereinigt und erst nach entsprechender Messkontrolle wieder in den sauberen Bereich entlassen. 

Im Verlauf der Übung wurden zwei Personen aus dem angenommen kontaminierten Bereich gerettet und der Dekontamination zugeführt. 

Gerade bei unklaren Stoffen, möglicher Kontamination und vermissten Personen kommt es darauf an, dass jede Teileinheit ihre Aufgabe kennt und die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert.

Die 45 beteiligten Feuerwehrangehörigen konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und die Abläufe innerhalb des Gefahrstoffzugs weiter festigen.

Technische Ertüchtigung der Sirenen in der VG Göllheim gestartet

Moderne digitale Warntechnik stärkt Bevölkerungsschutz

In der Verbandsgemeinde Göllheim hat die technische Ertüchtigung und schrittweise Umrüstung der bisherigen analogen Sirenen des Typs E57 auf moderne digitale Sirenentechnik begonnen. Mit dieser Investition wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Bevölkerungsschutzes sowie zur zuverlässigen Alarmierung der Feuerwehreinheiten in der VG geleistet.

Die Bedeutung funktionierender Warnsysteme ist in den vergangenen Jahren deutlich in den Fokus gerückt. Naturkatastrophen, Großbrände, Gefahrstoffunfälle oder Unwetterlagen haben gezeigt, wie wichtig eine schnelle und flächendeckende Warnung der Bevölkerung ist. Sirenen gelten dabei weiterhin als unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Warnmittelmixes – insbesondere dann, wenn Mobilfunknetze gestört sind oder digitale Kommunikationswege ausfallen. 

Sirenen werden auch künftig eine wichtige Rückfallebene im Katastrophenschutz bleiben. 

Die bisher eingesetzten analogen Motorsirenen des Typs E57 stammen vielerorts noch aus früheren Jahrzehnten. Zwar erfüllten diese Anlagen lange zuverlässig ihren Zweck, doch die technische Entwicklung macht heute deutlich leistungsfähigere Systeme möglich. Die neuen digitalen Sirenen bieten zahlreiche Vorteile: Sie können gezielt angesteuert werden und verfügen künftig über eine Notstromversorgung. Auch unterschiedliche Alarm- und Entwarnungssignale lassen sich flexibel auslösen. 

Ein weiterer Vorteil der modernen Technik liegt in der verbesserten Einbindung in die digitale Infrastruktur des Brand- und

Katastrophenschutzes. Die Alarmierung erfolgt künftig über digitale Funktechnik und kann dadurch schneller, sicherer und zuverlässiger gesteuert werden. 

Gleichzeitig bleibt die Sirene ein wichtiges redundantes Warnmittel, falls Meldeempfänger, Mobiltelefone oder Apps aus technischen Gründen nicht funktionieren. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie entscheidend mehrere unabhängige Warnwege sind. 

Auch für die Feuerwehren innerhalb der VG Göllheim bedeutet die Umrüstung einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Bereits seit einigen Jahren erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte über digitale Meldeempfänger. Die Sirenen werden insbesondere bei größeren Schadenslagen oder besonderen Gefahrenlagen weiterhin zur Unterstützung eingesetzt. 

Mit der Modernisierung der Sireneninfra-struktur investiert die Verbandsgemeinde und der Donnersbergkreis nicht nur in zeitgemäße Technik, sondern vor allem in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die neuen digitalen Sirenen tragen dazu bei, Warnungen schneller und zielgerichteter zu verbreiten sowie Einsatzkräfte im Ernstfall effizient zu alarmieren. Gleichzeitig wird die Widerstandsfähigkeit der kommunalen Gefahrenabwehr nachhaltig gestärkt.

Die technische Ertüchtigung der Anlagen wird in den kommenden Monaten schrittweise in den Ortsgemeinden umgesetzt. 

Während der Arbeiten kann es vereinzelt zu Probealarmierungen kommen, die der Überprüfung der neuen Systeme dienen. Die Verbandsgemeinde bittet hierfür um Verständnis.

Fortbildung für Feuerwehrangehörigen der Verbandsgemeinde Göllheim zu Sonder- und Wegerechten sowie dem Betreten von Wohnungen im Einsatzfall

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Göllheim führte gemeinsam mit der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden eine Fortbildungsveranstaltung zu rechtlichen Grundlagen im Feuerwehreinsatz durch. 

Ziel der Schulung war es, die Einsatzkräfte für wichtige rechtliche Fragestellungen im Einsatzalltag zu sensibilisieren und ihnen mehr Handlungssicherheit zu vermitteln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen „Sonder- und Wegerechte“ sowie das „Betreten und Öffnen von Wohnungen im Rahmen eines Einsatzes“. Vertreter der Polizei erläuterten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausführlich die gesetzlichen Grundlagen und gingen dabei insbesondere auf praktische Einsatzsituationen ein, wie sie Feuerwehr und Polizei regelmäßig begegnen.

Es wurden auch die Unterschiede zwischen Sonderrechten und Wegerechten erklärt. Dabei wurde verdeutlicht, unter welchen Voraussetzungen Einsatzfahrzeuge von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung abweichen dürfen und welche Verantwortung die Fahrzeugführer dabei tragen. Die Referenten machten deutlich, dass Sonderrechte zwar notwendige Maßnahmen zur schnellen Hilfeleistung ermöglichen, gleichzeitig jedoch stets mit besonderer Vorsicht und unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit angewendet werden müssen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nutzung von Blaulicht und Martinshorn im Straßenverkehr. Anhand verschiedener Beispiele aus der Praxis wurde aufgezeigt, welche Rechte Einsatzkräfte besitzen und welche Pflichten weiterhin bestehen. 

Besonders hervorgehoben wurde, dass trotz Sonder- und Wegerechten die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer oberste Priorität hat.

Im zweiten Teil der Veranstaltung befassten sich die Teilnehmer mit dem rechtlich sensiblen Thema des Betretens von Wohnungen und Gebäuden im Einsatzfall. Die Polizei erläuterte hierbei die gesetzlichen Befugnisse der Feuerwehr, beispielsweise bei Gefahr im Verzug, ausgelösten Rauchwarnmeldern oder vermuteten hilflosen Personen hinter verschlossenen Türen. Ebenso wurde dargestellt, wann ein Betreten rechtlich zulässig ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Anhand realitätsnaher Fallbeispiele wurden mögliche Einsatzlagen gemeinsam besprochen und bewertet. Die Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, Fragen aus der Praxis einzubringen und Erfahrungen auszutauschen. 

Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr wurde hierbei besonders positiv hervorgehoben.

Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Göllheim bedankt sich bei den Kollegen der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden für die informative und praxisnahe Durchführung der Fortbildung. 

Solche gemeinsamen Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte und stärken gleichzeitig die Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Durch die vermittelten Inhalte konnten die Teilnehmer ihr Wissen im Bereich der rechtlichen Grundlagen erweitern und ihre Handlungssicherheit für zukünftige Einsätze weiter verbessern.

Gefahren von Wald- und Vegetationsbränden

Wald- und Vegetationsbrände gehören zu den größten Naturgefahren unserer Zeit. Sie zerstören nicht nur Wälder und Lebensräume vieler Tiere, sondern bedrohen auch Menschen, Häuser und wichtige Infrastruktur. Besonders in den vergangenen Jahren ist die Zahl solcher Brände deutlich gestiegen. Ursache dafür sind sowohl fahrlässiges Verhalten von Menschen als auch die Folgen des Klimawandels.

Viele Wald- und Vegetationsbrände entstehen durch menschliche Unachtsamkeit. Bereits eine weggeworfene Zigarette, ein nicht vollständig gelöschtes Lagerfeuer oder Funken von Fahrzeugen und Maschinen können trockene Pflanzen entzünden. Gerade in heißen Sommermonaten reichen oft schon kleine Zündquellen aus, damit sich ein Feuer rasend schnell ausbreitet. Auch Brandstiftung spielt immer wieder eine Rolle. Besonders gefährlich ist dabei, dass sich Feuer bei starkem Wind innerhalb kurzer Zeit auf große Flächen ausdehnen kann.

Für die Feuerwehren wird die Bekämpfung solcher Brände immer schwieriger. Extreme Hitze, dichter Rauch und schwer zugängliches Gelände erschweren die Löscharbeiten erheblich. Oft fehlt außerdem ausreichend Löschwasser, insbesondere in abgelegenen Waldgebieten. Hinzu kommt, dass sich Brände durch Wind ständig verändern und neue Glutnester entstehen. Feuerwehren müssen deshalb immer häufiger Spezialfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge oder sogar Hubschrauber einsetzen. Die Einsätze dauern oftmals viele Stunden oder sogar mehrere Tage.

Ein aktuelles Beispiel dafür war der große Vegetationsbrand bei Kaiserslautern im April 2026. Im Waldgebiet nahe der Autobahn A63 bei Mehlingen breitete sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit massiv aus. Anfangs brannten etwa 2.000 Quadratmeter, doch durch starken Wind vergrößerte sich die Fläche schnell auf mehrere Hektar. Zahlreiche Feuerwehren, unter anderem aus der Verbandsgemeinde Göllheim und Winnweiler (Donnersbergkreis), waren im Einsatz, die Autobahn musste zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Besonders schwierig waren dabei die starke Rauchentwicklung, die große Hitze und die Versorgung mit Löschwasser. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie gefährlich Wald- und Vegetationsbrände geworden sind.

Um solche Katastrophen zu verhindern, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur besonders wichtig. Gleichzeitig müssen Feuerwehren besser ausgestattet werden, um den steigenden Herausforderungen durch Trockenheit und Klimawandel begegnen zu können.