Erfolgreich abgeschlossen haben diese Woche die Kameraden Timo Schmeiser und Sebastian Weber, aus der Feuerwehreinheit Einselthum und Marcus Braun, aus Weitersweiler, den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger.
Die Kreisausbildung wurde am Standort der Stützpunktfeuerwehr Winnweiler angeboten, die praktischen Ausbildungsabschnitte wurden auf der Atemschutzübungsstrecke in Eisenberg absolviert.
(Foto v.l.n.r. Timo Schmeiser, Sebastian Weber, Marcus Braun)
In der Frühjahresdienstbesprechung der Wehrführer und Funktionsträger unserer Feuerwehr, konnten auch wieder Verpflichtungen, Bestellungen und Ernennungen vorgenommen werden.
Die Dienstbesprechungen dienen in erster Linie der Bekanntgabe, aktueller Informationen und dem gemeinsamen Austausch zwischen Verbandsgemeindeverwaltung, Wehrleitung, Wehrführern, sowie den Funktionsträgern aller Fachbereiche. Umso schöner, wenn die Veranstaltung durch ein kleines Rahmenprogramm abgerundet wird.
Verpflichtet für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Noah Bürcky, David Gabrisch, Jonas Molter, Kathrin Molter, Nelia Schneider und Anne Dilg. Alle werden nun die Feuerwehreinheiten ihrer Ortsgemeinde aktiv unterstützen.
Neben den Verpflichtungen konnte auch Jan Gaß (Feuerwehreinheit Standenbühl) zum stellvertretenden Leiter Atemschutz der Verbandsgemeinde Göllheim bestellt werden. Er wird gemeinsam mit Michael Strack (Feuerwehreinheit Albisheim) nun alles rund um das Thema Atemschutz und unsere Atemschutzgeräteträger verantworten.
Nach Abschluss der erforderlichen Ausbildungen, wurde Andreas Pohlmann zum Gruppenführer bestellt und zum Wehrführer der Feuerwehreinheit Standenbühl ernannt.
Die Wahl zum Wehrführer fand bereits 2024 statt, da zu dieser Zeit die erforderliche Ausbildung noch nicht vollständig abgeschlossen war, erfolgte hier nur die kommissarische Übernahme der Funktion.
Eine etwas andere Indienststellung von Einsatzfahrzeugen fand in der vergangenen Woche bei der Feuerwehreinheit Dreisen statt. Das seit vielen Jahren in Dreisen stationierte Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W), wurde durch ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) und einen Mannschaftstransportwagen (MTW) abgelöst. In einem ökumenischen Gottesdienst wurden erstmals in der Verbandsgemeinde Göllheim Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Segen in Dienst gestellt.
Begleitet von Grußworten durch die Wehrführung, um Christopher Molter und Thorsten Kaufhold, sowie der Ortsbürgermeisterin Kathrin Molter, wurden Mannschaft und Gerät sowohl durch die protestantische und katholische Kirche gesegnet.
Im April 2026 konnte die Wahl einer neuen Wehrführung der Feuerwehreinheit Lautersheim erfolgen. Nach dem in den vergangenen Jahren die Personalstärke stets rückläufig gewesen ist und die lautersheimer Feuerwehreinheit kurz vor der Schließung stand, konnte diese dank des Engagements und der Bereitschaft neuer und begeisterter Frauen und Männer der Ortsgemeinde verhindert werden.
So formte sich im Verlauf der vergangenen Monate eine „neue“ Mannschaft. Hier galt es nun, wie auch in allen anderen Feuerwehreinheiten, eine Wehrführung zu wählen. Bürgermeister Steffen Antweiler, wie auch Ortsbürgermeister Thomas Mattern dankten der neuen Mannschaft für den Dienst an der Allgemeinheit.
Zum Wehrführer wurde Udo Krauß gewählt. Udo der bereits in der Vergangenheit die Ausbildung zum Gruppenführer absolviert hat, konnte am Wahlabend bereits zum Wehrführer ernannt werden. Philipp Freiberger der zum stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde, wird nach der bereits erfolgreich abgeschlossenen Truppmann-Ausbildung im vergangenen Jahr, die Lehrgänge zum Truppführer und Gruppenführer beim Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz besuchen.
Erfreulicherweise konnten in Verbindung mit der Wahlveranstaltung auch weitere Kameraden für den Feuerwehrdienst verpflichtet werden. Der Feuerwehreinheit Lautersheim gehören nun auch offiziell an: Liam Haag, Hubert Haag, Roman Hochstetter und Michael Schwind.
Die Feuerwehreinheit in Biedesheim kann sich über einen weiteren ausgebildeten Maschinisten freuen! An den vergangenen drei Wochenende hat unser Kamerad Felix Kasch an der, in Winnweiler durchgeführten, Kreisausbildung teilgenommen.
Im Maschinistenlehrgang geht es rund um das Thema Technik. Die Bedienung der Tragkraftspritze, die Handhabung der Notstromgeneratoren, aber auch das Führen von Einsatzfahrzeugen standen auf dem Stundenplan.
Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Prüfungsteile konnten die Teilnehmer aus dem gesamten Donnersbergkreis ihre Urkunde in Empfang nehmen.
Am 12. März 2026 findet des landesweite Wantag in Rheinland-Pfalz statt. Angelehnt an den Ablauf des Bundesweiten Warntages erfolgt die Probewarnung am Landesweiten Warntag RLP jedoch gegen 10:00 Uhr und die Entwarnung gegen 10:45 Uhr. Über verschiedenste Wege erfolgt gier die Warnung der Bevölkerung, unter anderem die bekannten Warn-Apps NINA und Katwarn, aber auch Cell Broadcast.
Warn-Apps
NINA
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen, wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Seit Juli 2025 erhalten Sie in einem neuen Warnbereich Warnmeldungen der Polizei für besondere polizeiliche Lagen, wie beispielsweise die Androhung von Gewalttaten, wie Bombendrohung oder die Warnung vor gefährlichen Straftätern, nach denen öffentlich gefahndet wird. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.
Abonnieren Sie Gebiete und Orte, für die Sie gewarnt werden möchten: Landkreise, Gemeinden oder Umkreise von einem oder neun Quadratkilometer um einen frei wählbaren Ort sind möglich.
Sonst erhalten Sie keine Warnung der Warn-App NINA auf Ihr Smartphone. Am besten abonnieren Sie zum Beispiel den Wohnort und den Ort Ihres Arbeits- oder Ausbildungsplatzes.
Ob Brände, schwere Unwetter oder unerwartete Gefahrensituationen – damit wir von Katastrophen möglichst verschont bleiben, gibt es das Warnsystem KATWARN.
KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen. Über Inhalt, Zeitpunkt und Umfang entscheiden allein autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen.
Das alles kann KATWARN:
Ortsbezogene Warnungen
Themen- bzw. Anlassbezogene Warnungen
Anlassbezogene Warnungen
Flächenbasierte Warnungen
Deutschlandweite Warnübersicht
Weiterleiten und Teilen von Warnungen
Persönlicher Testalarm
KATWARN wurde entwickelt vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer.
In den vergangenen Wochen konnten die Feuerwehrgerätehäuser in der Verbandsgemeinde Göllheim technisch ertüchtig werden. Da die Standorte unserer Feuerwehren, insbesondere beim Stromausfall, als Anlaufstelle für die Bevölkerung zur Verfügung stehen, wurde hier die technische Ausstattung, neben derer die die Einsatzfahrzeuge beinhaltet, erweitert.
An den Feuerwehrstandorten steht nun ein eigener Stromerzeuger samt Zubehör zur Verfügung!
Technische Defekte oder Unwetter Ereignisse sorgten in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder für glücklicherweise nur kurzzeitige, aber auch oft flächendeckende Stromausfälle. Mit der Erweiterung der Ausstattung kann hier ein weiteres Stück Sicherheit gewährleistet werden.
Am vergangenen Wochenende ging es zum jährlichen Ausflug der Führungsunterstützung der Feuerwehr, der Verbandsgemeinde Göllheim. Das Tagesprogramm führte über die Westpfalz, ins Saarland und nach Frankreich.
Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es nach Homburg, hier stand als erster Punkt der Besuch der Schloßberghöhlen auf dem Programm. In der rund einstündigen Führung, ging es nicht um die Thematik Feuerwehr, sondern die Geschichte der Schlossberghöhlen, den Aufbau und die Nutzung in den verschiedenen Epochen unserer Geschichte.
Im Anschluss führte das Programm ins benachbarte Frankreich, hier konnte in Sarreguemines die Feuerwehr besichtigt werden, im Gegensatz zur Organisation und Struktur, die die Kameradinnen und Kameraden aus Deutschland kennen, wurde hier die zum Teil gegensätzlicher Organisation unseres Nachbarlandes vorgestellt. Im Verlauf konnte nicht nur die Feuerwehrtechnik, sondern auch der hier mit angesiedelt Rettungsdienst besichtigt werden.
Da derzeit die Beschaffung eines neuen Einsatzleitahrzeuges (ELW 1) für die VG Göllheim, in der Planung ist, wurde zum Abschluss bei der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, in Schönenberg-Kübelberg, der dortige ELW besichtigt. Hier gab es viele neue Ideen und Eindrücke, die bei der Planung des eigenen Einsatzfahrzeuges mit einfließen werden.
Bei einem gemeinsamen Abendessen konnte der Tag gemütlich ausklingen. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Organisation und Planung des Rahmenprogramms durch unseren stellvertretenden Wehrleiter Karl-Heinz Webel durchgeführt.
(Foto: Besichtigung der Schlossberghöhlen in Homburg/Saar)
Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Göllheim waren im Jahr 2025 bei insgesamt 284 Einsätzen in der eigenen Verbandsgemeinde und dem Donnersbergkreis gefordert.
Trotz dem ausbleiben, einer wie in den vergangenen Jahren anhaltenden Steigerung an Vegetationsbränden, steigen die Einsatzzahlen jährlich an.
Unser Trend zeigt die Zunahme der Hilfeleistungseinsätze wie auch der Anstieg der Sondereinsätze, hierzu zählen unter anderem Einsätze im Rahmen der Amtshilfe, oder Personensuchen.
Der Schwerpunkt der Feuerwehrtätigkeit hat sich in den vergangenen Jahren stehst verändert. Wo vor einigen Jahren die Brandbekämpfung überwiegend im Fokus stand, kamen im Laufe der Zeit vermehrt die Technische Hilfeleistung oder Einsätze mit Gefährlichen Stoffen und Gütern hinzu.
Angepasst an die Zunahme der Einsätze und der immer umfänglicheren Einsatzschwerpunkte, wurde bereits zum zweiten Mal der Brandschutzbedarfsplan der Verbandsgemeinde erstellt bzw. novelliert.
Im Abstand von fünf Jahren werden hier alle notwendigen Anpassungen zusammengetragen, bewertet und mit entsprechenden Maßnahmen die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr und somit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unsere Gemeinden sichergestellt.